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Januar 2017

backen Kindergeburtstag

…es geht süß zur Sache…

29. Januar 2017

Was hab ich überlegt und geplant und vorbereitet…und was soll ich sagen…es herrschte wieder einmal das pure Küchen-Chaos!

Ich wollte in diesem Jahr mal richtig easy durch den Kindergeburtstags-Back-Stress kommen. Alles lag bereit. Die Holzspießchen, die Schokolade, die Ausstechförmchen und sämtliche Backzutaten. Ich legte also voll motiviert los…und das war es dann auch schon. Irgendwie wollte nichts so richtig perfekt gelingen. Der Käsekuchen, den ich beherrsche wie nichts anderes, wurde viel zu dunkel, die Biskuitrolle brach auseinander, die Schokolade bekam beim Trocknen helle Pünktchen und die Cake Pops MÖCHTE ICH AM LIEBSTEN AUS MEINEM GEDÄCHTNIS LÖSCHEN!

Cake Pops, klasse Idee. Geht super schnell und gelingt immer. Prinzipiell schon. Ich hatte sie bisher aber noch nie so aufwändig `weiterbearbeitet` und war am Ende des Tages fix und fertig! Dass die Dinger aufgrund ihrer KUGELRUNDEN Form umfallen werden und dass die zuvor gefertigten Schoko-Hasenohren auf heißer Schokolade nicht einfach so stehen beleiben, sondern langsam vor sich hin schmelzend das Weite suchen würden – ja, wer hätte DAS gedacht!

Es war ein Kampf. Und ich, jemand der immer und zu jeder Zeit Kuchen essen will, konnte tatsächlich keinen mehr sehen!

Der Kindergeburtstag mit der Familie wurde Dank der Verwendung von viel Puderzucker mit einem leicht angestrengten Lächeln auf meinem Gesicht über die Bühne gebracht. Den Gästen hat es geschmeckt und das Geburtstagskind hat eh nur den Schokokuchen der lieben Nachbarin gefuttert…Ironie des Schicksals.

Am darauffolgenden Tag dann der Kindergeburtstag im Kindergarten. ACHT STUNDEN hatte ich für Cake Pops und Kekse am Stiel gebraucht. Die Küche war danach ein Schlachtfeld und irgendwie sahen die Hasen auch eher wie kleine Fledermäuse aus. Auch hier wieder die Ironie: Mein Sohn hat weder Hasen am Stiel, noch Hasen-Cake-Pops gegessen. Findet er `nicht so lecker`. Daher musste noch eine Puderzucker-Variante her. Ich habe ihm diese dann als kleine Schneebälle verkauft, aber so ganz OHNE ALLES wären ihm die Kügelein am Liebsten gewesen!

Die Kindergartenkinder hingegen hatten ihre Freude an den Leckereien und alles wurde weggefuttert. Puhhh…ich war tatsächlich erleichtert, als ich nur leere Tabletts abholte, gelobt und nach dem Rezept gefragt wurde.

Was für ein Aufwand! Und das, obwohl ich mir schon im letzten Jahr vorgenommen hatte nicht mehr so einen Stress zu machen. Wahrscheinlich waren die `kleinen Kunstwerke` binnen Sekunden in den kleinen Schleckermäulchen verschwunden und keiner der Mini´s hatte sich Gedanken darüber gemacht, ob ich nun die Öhrchen von Hand gemacht hatte oder nicht. Tja, ich wollte es ja so und muss jetzt wie immer über mich selbst lachen!

Nun steht der nächste Kindergeburtstag vor der Tür und alles geht von vorne los…

So ist es eben, wer den simplen Mamorkuchen nicht ehrt, ist selbst schuld!

In diesem Sinne, bleibt kreativ!

Eure Marie

Kinder Ludwig & Marie

…es ist Schlafenszeit…

3. Januar 2017

Was tun, wenn man den Zeitpunkt verpasst hat, dem Junior zu erklären, dass das Elternschlafzimmer nicht unbedingt auf Lebzeit auch sein Schlafzimmer sein wird…?

Ja, wir hatten es versemmelt und viel zu lange gewartet ihn in sein eigenes Zimmer umzusiedeln. Wir hatten ja sooo viele Argumente dagegen. Bis…ja bis dann der zweite Mini auch noch das Elternschlafzimmer sein Eigen nannte und es trotz großem Bett wirklich ungemütlich wurde für uns. Ich möchte hier gar nicht beschreiben, WIE wir teilweise genächtigt haben.

Als ich vor gut einem Jahr zu meinem Hausarzt ging, weil ich es vor Rückenschmerzen nicht mehr aushielt und ihm von meiner Schlafsituation und vor allem meiner Schlafposition erzählt habe, hat dieser (statt mir zu helfen) schallend gelacht und mir verkündet, dass er vorhätte im Ruhestand ein Buch über seine skurilsten Patienten zu schreiben und ich nun DEFINITIV einen Platz in diesem Werk gefunden hätte…ok…Danke!

Wie auch immer. Es musste eine Lösung her. Schnell.

Ich machte mich also auf die Suche nach außergewöhlichen Kinderbetten. Nach ein paar ´vergoogelten` Tagen, habe ich meinem Sohn stolz meine Auswahl präsentiert. Es waren tolle Sachen dabei…Rennautobett, Zeltbett, Hubschrauberbett, Baggerbett, Traktorbett…UND dann noch ein Bild eines Bettes, dass ich eigentlich nur zum Spaß abgespeichert hatte, um es meinem Mann zu zeigen –  Ein Laufstallbettchen mit Stacheldraht, incl. Stecker und Steckdose.

Was soll ich sagen…ER WOLLTE UNBEDINGT DAS  S T R O M B E T T  haben, unbedingt!!!

Mutter versagt. Das Strombett sollte es sein. Es gab keine Alternative für ihn. Er fand es `so, so toll`. Egal, wie oft ich es zu erklären versuchte. Er blieb dabei.

Also habe ich die Wahl für ihn getroffen. Ich hatte dieses `Hausbett` gesehen und dachte mir, dass es vielleicht für längere Zeit passen könnte. Man könnte es immer wieder neu dekorieren und den Interessen anpassen. Leider fand ich dieses Hausbett nicht in unserer gewünschten Größe. Also schickte ich dem Opa ebenso gedankenlos, wie bei der Sache mit dem Strombett, ein Bild und schwupps…2 Tage später stand das Ding bei meinen Eltern im Keller. Der Opa, augenscheinlich gerade froh über ein neues Projekt, hatte sich ans Werk gemacht!

Ein paar Wochen später stand der Bett-Bausatz dann incl. Opa bei uns im Haus und es wurde gehämmert und montiert.

EIN VOLLER ERFOLG!

Es lebe der Opa…und Mama sollte sich vielleicht zukünftig besser überlegen, was sie ihrem Sohnemann zeigt…Strombett…oh Mannnn!

In diesem Sinne, machmal ist es doch einfacher, als gedacht!

Eure Marie

 

Ludwig & Marie

…es wird eingekocht…

2. Januar 2017

Seit dem Weihnachtseinkauf lag er da und schaute mich an. Der Hokkaido-Kürbis. Der letzte für dieses Jahr.

Mein Mann war nicht mehr dafür zu begeistern, ihn als Suppe oder Backkürbis zu verspeisen (…ich hatte es in diesem Jahr etwas übertrieben mit der Kürbiszubereitung!).

Was also tun,  mit dem Ding?

Die Entscheidung wurde schnell getroffen: Kürbis-Apfel-Vanille-Marmelade…prima Idee. Geht bestimmt fix (ein irrtümlicher Gedanke, wie sich im Nachhinein herausstellte).

Ich machte mich also daran, die Zutaten zusammenzusuchen. Habe ich genug Äpfel im Haus UND wo steht der Gelierzucker- falls ich überhaupt noch welchen hier habe.

Nachdem ich alle Zutaten herbeigeschafft hatte, fing ich mit dem Projekt `Silvester-Marmelade` an (irgendwie muss man die Zeit bis 0.00Uhr ja totschlagen!).

Zu meinem Erstaunen klappe alles sehr gut. Die Marmelade wurde sogar fest…was man von meiner Erdbeermarmelade im Sommer nicht behaupten konnte. Mit Strohhalm war diese allerdings perfekt zu genießen…!

Zum Neujahrsfrühstück am nächsten Morgen musste natürlich noch ein Knaller her. Also mal fix zeitig aus dem Bett gehüpft und ein frisches Dinkelbrot gezaubert. Was soll ich sagen. Perfekt! Das warme Brot und die frische Marmelade waren ein Hochgenuss!

Der Aufwand hatte sich gelohnt. Die Männer im Haus satt & glücklich.

Wer noch einen Kürbis im Haus hat und noch unentschlossen ist, was er damit anfangen soll…hier das Rezept:

1Kg Hokkaido Kürbis

1Kg Äpfel

1 Vanilleschote

1Kg Gelierzucker 2:1

Kürbis und Äpfel in Würfel schneiden. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und zusammen mit dem Gelierzucker in den Topf zu Kürbis und Äpfeln geben. Gut umrühren und aufkochen lassen. Wenn es kocht, schnell auf die Uhr sehen und 6 Minuten köcheln lassen. Während der Kochzeit immer wieder rühren. Danach vom Herd nehmen und ordentlich mit dem Mixer pürieren. Danach nochmals für 1 Minute aufkochen lassen und in die bereitgestellten Gläser füllen.

In diesem Sinne, der nächste Kürbis kommt bestimmt!

Eure Marie

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