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Ludwig & Marie

Kinder Ludwig & Marie

…es ist Schlafenszeit…

3. Januar 2017

Was tun, wenn man den Zeitpunkt verpasst hat, dem Junior zu erklären, dass das Elternschlafzimmer nicht unbedingt auf Lebzeit auch sein Schlafzimmer sein wird…?

Ja, wir hatten es versemmelt und viel zu lange gewartet ihn in sein eigenes Zimmer umzusiedeln. Wir hatten ja sooo viele Argumente dagegen. Bis…ja bis dann der zweite Mini auch noch das Elternschlafzimmer sein Eigen nannte und es trotz großem Bett wirklich ungemütlich wurde für uns. Ich möchte hier gar nicht beschreiben, WIE wir teilweise genächtigt haben.

Als ich vor gut einem Jahr zu meinem Hausarzt ging, weil ich es vor Rückenschmerzen nicht mehr aushielt und ihm von meiner Schlafsituation und vor allem meiner Schlafposition erzählt habe, hat dieser (statt mir zu helfen) schallend gelacht und mir verkündet, dass er vorhätte im Ruhestand ein Buch über seine skurilsten Patienten zu schreiben und ich nun DEFINITIV einen Platz in diesem Werk gefunden hätte…ok…Danke!

Wie auch immer. Es musste eine Lösung her. Schnell.

Ich machte mich also auf die Suche nach außergewöhlichen Kinderbetten. Nach ein paar ´vergoogelten` Tagen, habe ich meinem Sohn stolz meine Auswahl präsentiert. Es waren tolle Sachen dabei…Rennautobett, Zeltbett, Hubschrauberbett, Baggerbett, Traktorbett…UND dann noch ein Bild eines Bettes, dass ich eigentlich nur zum Spaß abgespeichert hatte, um es meinem Mann zu zeigen –  Ein Laufstallbettchen mit Stacheldraht, incl. Stecker und Steckdose.

Was soll ich sagen…ER WOLLTE UNBEDINGT DAS  S T R O M B E T T  haben, unbedingt!!!

Mutter versagt. Das Strombett sollte es sein. Es gab keine Alternative für ihn. Er fand es `so, so toll`. Egal, wie oft ich es zu erklären versuchte. Er blieb dabei.

Also habe ich die Wahl für ihn getroffen. Ich hatte dieses `Hausbett` gesehen und dachte mir, dass es vielleicht für längere Zeit passen könnte. Man könnte es immer wieder neu dekorieren und den Interessen anpassen. Leider fand ich dieses Hausbett nicht in unserer gewünschten Größe. Also schickte ich dem Opa ebenso gedankenlos, wie bei der Sache mit dem Strombett, ein Bild und schwupps…2 Tage später stand das Ding bei meinen Eltern im Keller. Der Opa, augenscheinlich gerade froh über ein neues Projekt, hatte sich ans Werk gemacht!

Ein paar Wochen später stand der Bett-Bausatz dann incl. Opa bei uns im Haus und es wurde gehämmert und montiert.

EIN VOLLER ERFOLG!

Es lebe der Opa…und Mama sollte sich vielleicht zukünftig besser überlegen, was sie ihrem Sohnemann zeigt…Strombett…oh Mannnn!

In diesem Sinne, machmal ist es doch einfacher, als gedacht!

Eure Marie

 

Ludwig & Marie

…es wird eingekocht…

2. Januar 2017

Seit dem Weihnachtseinkauf lag er da und schaute mich an. Der Hokkaido-Kürbis. Der letzte für dieses Jahr.

Mein Mann war nicht mehr dafür zu begeistern, ihn als Suppe oder Backkürbis zu verspeisen (…ich hatte es in diesem Jahr etwas übertrieben mit der Kürbiszubereitung!).

Was also tun,  mit dem Ding?

Die Entscheidung wurde schnell getroffen: Kürbis-Apfel-Vanille-Marmelade…prima Idee. Geht bestimmt fix (ein irrtümlicher Gedanke, wie sich im Nachhinein herausstellte).

Ich machte mich also daran, die Zutaten zusammenzusuchen. Habe ich genug Äpfel im Haus UND wo steht der Gelierzucker- falls ich überhaupt noch welchen hier habe.

Nachdem ich alle Zutaten herbeigeschafft hatte, fing ich mit dem Projekt `Silvester-Marmelade` an (irgendwie muss man die Zeit bis 0.00Uhr ja totschlagen!).

Zu meinem Erstaunen klappe alles sehr gut. Die Marmelade wurde sogar fest…was man von meiner Erdbeermarmelade im Sommer nicht behaupten konnte. Mit Strohhalm war diese allerdings perfekt zu genießen…!

Zum Neujahrsfrühstück am nächsten Morgen musste natürlich noch ein Knaller her. Also mal fix zeitig aus dem Bett gehüpft und ein frisches Dinkelbrot gezaubert. Was soll ich sagen. Perfekt! Das warme Brot und die frische Marmelade waren ein Hochgenuss!

Der Aufwand hatte sich gelohnt. Die Männer im Haus satt & glücklich.

Wer noch einen Kürbis im Haus hat und noch unentschlossen ist, was er damit anfangen soll…hier das Rezept:

1Kg Hokkaido Kürbis

1Kg Äpfel

1 Vanilleschote

1Kg Gelierzucker 2:1

Kürbis und Äpfel in Würfel schneiden. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und zusammen mit dem Gelierzucker in den Topf zu Kürbis und Äpfeln geben. Gut umrühren und aufkochen lassen. Wenn es kocht, schnell auf die Uhr sehen und 6 Minuten köcheln lassen. Während der Kochzeit immer wieder rühren. Danach vom Herd nehmen und ordentlich mit dem Mixer pürieren. Danach nochmals für 1 Minute aufkochen lassen und in die bereitgestellten Gläser füllen.

In diesem Sinne, der nächste Kürbis kommt bestimmt!

Eure Marie

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Kinder Ludwig & Marie

…es wird bunt…

28. Dezember 2016

Was machen wir nur mit dem Wintergarten…?

Das war eine Frage, die uns lange Zeit beschäftigt hat. Wir hatten die irrwitzigsten Ideen. Doch dann habe ich auf Instagram etwas gesehen, dass mich so begeistert hat, dass es keinerlei Zweifel gab – das ist es! Der Wintergarten wird zum ART ROOM!

Wir hatten den ganzen Bereich bisher lediglich als Lagerraum genutzt, da wir für ihn sonst keine Verwendung hatten. Aber jetzt, da sich dieses Bild in meinen Kopf eingebrannt hatte, musste ich einfach loslegen.

Die alten PAX Schränke wurden als Raumteiler umfunktioniert und bieten nun reichlich Platz für Kisten mit Bastelbedarf, Autos, Spiele, Papier, Stifte…usw.

Einer der Schänke wurde an der Seitenwand mit Tafellack gestrichen und dient nun als große Tafel für die kleinen Männer.

Es war erstaunlich, wie schnell der Raum zum Leben erwachte und bunt und bunter wurde.

Der positive Nebeneffekt: Das Wohnzimmer ist wieder ein Wohnzimmer. Die vielen Spielsachen und das Chaos sind verschwunden und der Raum strahlt wieder die Ruhe aus, die ich mir lange herbeigesehnt hatte.

Es ist perfekt! Ein ungenutzter Raum wurde zum meistgenutzten Raum! Die beste Idee, die ich je hatte…

In diesem Sinne, bringt mehr `bunt` in euer Leben!

Eure Marie

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Ludwig & Marie süße Sünden

…es duftet nach Lebkuchentorte…

27. Dezember 2016

Zu Weihnachten musste noch schnell eine Weihnachtstorte her. Schließlich brauchte das Weihnachtsessen nach Hauptgang, Eis und Plätzchen noch ein `Sahnehäubchen` obendrauf…

Also habe ich am 24. früh morgens zwei Biskuitböden gebacken- einen hellen und einen schokoladigen und diese dann mit einer Creme aus Sahne und zerbröseltem Schokolebkuchen gefüllt…und ich muss sagen…lecker war´s!

Danach war dann auch wirklich JEDER satt und der maximale Bewegungsradius des restlichen Abends entsprechend gering!

Die Schokobäumchen musste ich am Abend davor machen, denn ich war mir nicht ganz sicher, ob sie gelingen würden und hatte auch keine Ahnung, wie lange Schokolade braucht um richtig fest zu werden.

Die Aufteilung des Kuchens wurde recht schnell geklärt. Den Erwachsenen wurde der Verzehr der Torte zugeteilt, die Kinder waren für die Vernichtung der Deko (Schokobäumchen) zuständig. Nach diesem `Verzehr-System` wurde der Weihnachtskuchen dann Stück für Stück kleiner…

In diesem Sinne, jeder bekommt was er verdient!

Eure Marie

 

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Ludwig & Marie Weihnachten

…es ist bald soweit…

23. Dezember 2016

…man fiebert jedes Jahr wieder der Weihnachts- und Adventszeit entgegen. Dekoriert, kauf ein, plant, putzt und gibt sich erneut diesem seltsam angenehmen Weihnachtsstress hin. Und dann…ZACK…ist der heilige Abend da und man fragt sich, warum man so viel Aufwand betrieben hat, für so `wenig` Weihnachten.

EIN EINZIGER ABEND IM JAHR…!

Aber ist es nicht so, dass wenn man abends mit der ganzen Familie vor dem Weihnachtsbaum sitzt, man ganz genau weiß, für wen und für was man das Ganze gemacht hat?

Es ist das einizge Fest im Jahr, an dem alle zusammenkommen, auf das alle gleichermaßen hinfiebern und an dem alle am darauffolgenden Tag sagen: Ach, schön war´s !

Ich habe gerade meine Einkaufsliste für morgen fertiggestellt. Um Punkt 7 Uhr heißt es dann erneut: Raus aus den Federn und in die Schlange der Wartenden einreihen, um den Lebensmittelmarkt zu stürmen. Es scheint ein ganz natürlicher Kreislauf zu sein…

In diesem Sinne, vergesst bloß nichts auf eurer Einkaufsliste (wer weiß, ob der Nachbar daran gedacht hat…)

Eure Marie

 

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Allgemein Ludwig & Marie

…es wird gemütlich/gruselig…

20. Dezember 2016

Eingebettet zwischen Decken und Fellen, sitze ich um FÜNF Uhr morgens auf dem Sofa, im Kamin brennt das Feuer, der Tee dampft, die Kekse stehen (als Ersatz fürs Fingernägel kauen, wenn ich es vor Spannung nicht mehr aushalte) bereit. Und ich: super happy. Warum? Endlich kann ich ungestört lesen. Was? Das neue Simon Beckett Buch. Totenfang.

Ich weiß gar nicht, wie viele Jahre es her ist, dass ich das letzte Buch aus der David Hunter Reihe in den Händen hielt. Ich verschlinge sofort die ersten 200 Seiten, bis meine Männer das Wohnzimmer stürmen. Dann heißt es schnell umschalten. Von der Pathologie geht es auf direktem Weg ins Legoland.

…schön war er, der kurze Ausflug. Jetzt wird gefrühstückt.

Vielleicht schaffe ich es morgen früh nochmal zur gleichen Zeit auf das Sofa…es war gerade so verdammt spannend…

Ich diesem Sinne, eine schöne und spannende Adventszeit!

Eure Marie

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Impressionen Ludwig & Marie

…es ist ` winterschön `…

18. Dezember 2016

…was für ein `winterschöner` Morgen…

Die Farben am Himmel sind beeindruckend. Das merken sogar meine Jungs VOR dem Öffnen des Adventskalenders!

Der Gartenteich gleicht einer Schlittschuhbahn und sogar die Fähnchen am Sandkasten hängen starr in der winterlichen Kälte.

Eisig ist es. Aber richtig schön.

Der Gedanke, man sollte bei diesem herrlichen Wetter eigentlich im Garten frühstücken, erledigt sich sofort, als die Nase aus der Terrassentüre gestreckt und mit der kalten Luft konfrontiert wird. Da nützt mir auch der Wintergarten nichts.

Drinnen ist drinnen und draußen eben draußen.

Wenn schon kein Schnee liegt, freue ich mich wenigstens über den weißen Frost-Überzug auf der leuchtenden Weihnachtstanne vor dem Haus.

Wer weiß, vielleicht kommt er ja doch noch…der Schnee.

In diesem Sinne, let it snow…

Eure Marie

Leckereien Ludwig & Marie

…es ist Plätzchenzeit…

18. Dezember 2016

Ja, ich gebe es zu. Bei uns gibt es mitunter auch schon zum Frühstück ein Plätzchen…

Das mag nicht unbedingt so gesund sein und ersetzt keine Schale mit Vollkornmüsli, aber wenn ich morgens in die Küche komme und mich lächeln diese kleinen, süßen Kekse an…dann wird unwillkürlich ein Alarm im Kopf ausgelöst, der mir sagt: WILL ICH. JETZT! (Das erklärt auch, warum wir eine Woche vor Weihnachten fast keine Kekse mehr haben…Rätsel gelöst).

Das Schokokeks-Rezept ist schon ziemlich alt. Wir haben einige Generationen von Bäckern in unserer Familie und die meisten Rezepte haben schon viele davon durch die Weihnachtszeit begleitet.

Wer diese süße Sünde nachbacken möchte…et voilà:

Schoko-Sternchen (Menge für große Esser)

300Gr. Zucker

2Pack Vanillezucker

450Gr.Butter

500Gr. Dinkelmehl

100Gr. Kakao

1Tl. Backpuler

Zartbitterschokolade zum Zusammensetzen

Puderzucker zum Bestreuen

Alle Zutaten zu einen glatten Teig verkneten und ca.30 Minuten in Folie gewickelt in den Kühlschrank stellen.

Ich halbiere den Teig immer und verarbeite erst die erste, dann die zweite Hälfte. Der Teig wird ausserhalb des Kühlschranks sehr schnell weich und lässt sich dann nicht mehr gut ausrollen.

Alle drei Sternchen-Größen backe ich bei 175° ca.7 Minuten.

Nach dem Auskühlen die Sternchen mit Zartbitterschokolade zusammensetzen. Weiße Schokolade sieht auch prima aus…und schmeckt auch super lecker!

In diesen Sinne, viel Spaß beim Backen UND NASCHEN!

Eure Marie

Basteln Ludwig & Marie

…es weihnachtet…

17. Dezember 2016

…leider nur IM HAUS. Kein Schnee in Sicht. Ich erinnere mich so gerne an meine Kindheitstage und weiße Weihnacht.

Trotzdem sind wir allesamt im Weihnachtsfieber!

Die Tanne ist gekauft, mit dem Adventskalender sind wir fast durch und die Geschenke müssen `nur` noch eingepackt werden.
OK, das hört sich nun ziemlich tiefenentspannt an…wäre da nicht die klitzekleine Kleinigkeit, dass bald das Haus voll ist, die komplette Familie anreist, das Weihnachtsessen noch nicht durchgeplant ist, die Plätzchen fast alle aufgegessen sind und daher in diesem Jahr auch noch ein opulenter Nachtisch gezaubert werden darf. Jeder muss satt werden – bis zum Anschlag. Warum? Weil eben Weihnachten ist. Punkt.

 

Wer Weihnachten ohne Extra-Kilos übersteht, hat meiner Meinung nach etwas falsch gemacht. Essen und Weihnachten gehören für mich einfach zusammen. Da pfeife ich auf Kalorien und schlechtes Gewissen (ich versuche das mit dem schlechten Gewissen zumindest jedes Jahr auf Neue).

  Unsere Lieblingskekse überleben meist nicht sehr lange. In der ersten Backrunde werden alle Sternchen noch liebevoll mit Zartbitterschokolade zusammengesetzt – was bei der zweiten Runde meist nicht mehr so gut gelingt. Da wird hier mal ein kleines Sternchen genascht und schwupps, das fehlt ja jetzt, dann kann man ja auch gleich noch den mittleren und den großen Stern essen…ein Teufelskreis…

In diesem Sinne, plant, esst und packt schön ein!
Eure Marie